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Programm

Im Kunsthaus Bild + Wort finden regelmäßig Ausstellungen, Lesungen und andere Events statt. Hier finden Sie einen Überblick über das Programm.

Aktuelle Veranstaltungen

22. November bis 23. Dezember 2026

»GEGEN DAS VERGESSEN« 
Georg Alfred Stockburger (1907–1986): Retrospektive mit Ölgemälden, Zeichnungen und Grafiken​

 

Vernissage am Samstag, 21. November um 18 Uhr
Günter Rocznik im Gespräch mit Stockburgers Tochter Anna Latz
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Kurz nach Beginn seines Medizinstudiums an der Universität Tübingen wechselte Georg Alfred Stockburger im Herbst 1925 an die Stuttgarter Kunstakademie. 1928 nahm er an der Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Hannover teil, 1929 an den Ausstellungen der Stuttgarter Sezession und der Münchner Neuen Sezession, 1930 bis 1932 an weiteren Ausstellungen in Stuttgart, Berlin und anderen Städten.

 

Er versuchte sich – seinen Vorbildern Käthe Kollwitz, Ernst Barlach und Edvard Munch folgend –, in Berlin als freier Künstler zu etablieren. Als Gegner des NS-Regimes verlor er Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten und wurde als »entarteter« Künstler disqualifiziert. Stockburger ging in die »innere« Emigration und setzte sein Medizinstudium fort. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er als Sanitätsarzt einzogen, ab 1941 erlebte er an der Ostfront im Norden Russlands das Leid der Bevölkerung, das zu seinem lebenslangen Trauma

wurde.

 

Nach 1945 arbeitete Stockburger als Arzt in Tübingen und lebte nebenbei seiner Berufung als Maler – mit allen Schwierigkeiten der »verschollenen Künstlergeneration«, deren Frühwerk vernichtet worden war und die in der zeitgenössischen Kunstszene keinen großen Erfolg mehr hatten. Posthum wurden seine Werke in mehreren Ausstellungen in Böblingen, Bad Boll, Kusterdingen und Tübingen gezeigt, außerdem sind sie im Museum Kunst der Verlorenen Generation in Salzburg vertreten.

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Öffnungszeiten: Mittwoch 16 bis 19 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr
und nach Vereinbarung unter 0157 81 90 21 52 und grocznik@gmx.de

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26. September bis 25. Oktober 2026 

»Ganz weit...« 
Günter Schöllkopf, die tschechische Moderne, die Nürnberger U-Bahn und mehr (Grafik von 1960-2010)​

 

Vernissage: 26. September 2026, 18 Uhr

 

Günter Schöllkopf (1935-1979) war ein Stuttgarter Künstler mit dem Schwerpunkt Grafik. Er bezog sich in seinen Themen vor allem aus den Bereichen Literatur, Musik und Gesellschaft.

In der "Tschechischen Moderne" sind wir der Frage nachgegangen, warum sich die dortige Kunstszene ab 1968 so vieler christlicher Motive bedient.

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Die "Nürnberger U-Bahn" zeigt Radierungen von Dieter Kraft und ist ein Rückblick auf das damals vielbeachtete künstlerische Projekt "Im Rausch der U-Bahn".

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Die Ausstellung wird ergänzt durch folgende Künstler: Shmuel Shapiro, Olga Arthur Reiwald, Uta Zaumseil, Maria Moser u.a.

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Öffnungszeit nach telefonischer Vereinbarung unter 0157 81902152.

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Samstag, 03. Oktober 2026, 18.00 Uhr

»IM BANN DER SEHERIN« 
Buchvorstellung mit Eva Klingenstein

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Historischer Roman über Friederike Haufe, die sich vor 200 Jahren zu Justinus Kerner nach Weinsberg in Behandlung begab und als. "Seherin von Prevorst" berühmt wurde.

Sonntag, 11. Oktober, 17.00 Uhr

»IM RAUSCH DER U-BAHN« 
Ausstellungsprojekt

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​​Klanginstallation über die Nürnberger U-Bahn von Oliver Reimann (Sprech-Fabrik) und dem Sprecher Martin May aus dem Jahr 2010.​​​

Sonntag, 24. Oktober, 18.00 Uhr

»BARDO oder DER RAUM« 
Buchvorstellung mit Karl Schönweiler

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Roman über Liebe, Vergänglichkeit und spirituelle Grenzerfahrungen, inspiriert von der Vorstellung des Bardo, beschrieben im tibetischen Totenbuch​​​

Bisherige Veranstaltungen

In unserem Archiv finden Sie eine Übersicht über vergangene Veranstaltungen im Kunsthaus Bild + Wort.

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